Langsam aber sicher läuft Wein selbst in den Bierhochburgen Deutschlands dem Gerstensaft den Rang ab. Das heißt, dass nicht nur zu sogenanntem feinen Essen Rot, Rosé oder Weiß im Glas genehm ist, sondern zunehmend auch zu lockeren Anlässen. Vielleicht auch in anderen Kreisen. Wir haben uns zwei Wege zum Wein angeschaut - Gourmet gegen Rocker.
Mäuse kommen weltweit und in verschiedensten Variationen vor. Besonders die Hausmaus hat schon vor Jahrtausenden Scheunen und Vorratskammern der Menschen als Schlaraffenland entdeckt. Deshalb beginnt Anna ihre Suche nach den kleinen Nagern auf Dirks Bauernhof bei Münster. Mäuseköttel führen sie und den Biologen zu einem Nest voller Junge. Mäuse vermehren sich rasant: Aus nur einem Paar werden in wenigen Wochen über 100 Tiere. Wie man die Nager auch vertreiben kann, ohne sie zu töten, erfährt Anna von Jens, der im Münsteraner Julius-Kühn-Institut an Mäusen forscht. Mit ihm kontrolliert sie Fallen, in denen Mäuse lebend gefangen werden: Nicht nur zwei Feldmäuse mit ihren runden Schnauzen und kurzen Schwänzchen hocken darin. Auch eine niedliche Waldmaus schaut Anna mit großen Augen an. Mit den Feldmäusen führt die Biologin Annika der Tierreporterin ein Experiment vor, bei dem sie Futterstellen mit verschiedenen Duftstoffen präpariert. Sie will so herausfinden, welche Stoffe den Mäusen derart „stinken“, dass sie ihnen aus dem Weg gehen. Eventuell wäre das eine Methode, um die Nager von Feldern fernzuhalten. Im Allwetterzoo in Münster zeigt Dirk Anna noch die gerade mal daumengroßen Zwergmäuse, die sie mit Futter aus ihren Verstecken locken darf. Das Kurioseste aber ist die seltene Stachelmaus im Terrarium nebenan: Sie ist tatsächlich stachelig – wie ein kleiner Igel.
Wer nachts spazieren geht, muss aufpassen. Keiner weiß das besser als der Igel. Trotzdem wird er eines Nachts überfahren und verliert viele wertvolle Stacheln. Der feige Täter begeht Fahrerflucht. Franz, Johnny und Waldemar übernehmen den Fall: War es Bauer Husemann auf seinem Motorrad? Doch als am Fahrrad der drei Freunde ein platter Reifen entdeckt wird, werden sie plötzlich selbst zu Verdächtigen. Können die drei ihre Unschuld beweisen und den Fall lösen?
Nach einem Märchen der Brüder Grimm. Hans mein Igel ist halb Igel, halb Mensch. Obwohl er oft gehänselt wird, entwickelt er sich zu einem charakterstarken, jungen Mann, der am Ende sein Lebensglück findet
Heute geht es bei „elefantierisch!“ rauf in die Berge, runter in den Wald und dann ins Wasser. In den Bergen lebt ein verfressenes Murmeltier mit seiner Familie und rauft besonders gerne mit seinen Geschwistern. Anke erklärt, warum Murmeltiere Wächter haben und was es bedeutet, wenn sie pfeifen. Dackel Moritz entdeckt im Wald einen Igel, der sich zu einer Stachelkugel zusammengerollt hat. Ebenfalls im Wald lebt ein kleiner Braunbär, der Honig hoch oben auf einem Baum gerochen hat. Zum Glück kann er gut klettern und holt sich die fette Beute. Welches Tier Bäume fällt, zeigt der letzte Film und führt uns dazu in eine Burg im Wasser.
Caro feiert eine Pyjama-Party. Und Katrin ist eingeladen. Damit sie nicht schlapp macht, möchte sie vorschlafen. Doch das klappt nicht so richtig. Wie machen das denn bloß die Tiere, die einen Winterschlaf halten? Igel etwa. Onkel Andreas nimmt Katrin mit zu einer Igelzuchtstation. Da lernt Katrin eine Menge über die Tiere und darf sogar einen Igel in die Hand nehmen. Nach dem Ausflug ist sie richtig schön müde. Ob sie jetzt wohl vorschlafen kann?
Der Hase fordert den Igel zum Wettlauf auf, er möchte nämlich Sieger werden. Er rennt sofort lost, bei Rot über die Ampel und weiter durch die Heide. Der Alte aus dem Wald befreit ihn aus einer Karnickelfalle, ein Stück humpelt er auf der Straße weiter, dann fällt er um. Er denkt noch daran, daß der Igel vielleicht mit dem Zug gefahren und Sieger geworden ist. Der Igel jedoch macht Picknick mit seiner Frau und hat den Wettlauf längst vergessen. Den Hasen quält der Gedanke, eventuell doch nicht Sieger geworden zu sein, er stirbt. - Ringelpiez mit Kochlöffelgeigenmusik in Panama. Und alle, die wir kennen, sind gekommen. Party feiern ist für einen kleinen Tifer ersteinmal der schönste Tag im Leben. Aber Party feiern ist auch eine Kunst, eine Bärenkunst sozusagen. Und wer kann das? Der kleine Bär mach das und wir können es lernen. Alles klar?
Der kleine Maulwurf wurde 1957 vom Prager Zeichner Zdeněk Miler erschaffen. Er suchte für einen Film über die Verarbeitung von Flachs nach einer Zeichentrickfigur und stolperte, der Legende zufolge, über einen Maulwurfshügel. In den Filmen wird dem Leben in der Natur auch die Umwelt in der Stadt gegenübergestellt, sowie dem naiv-kindlichen Leben der Tiere der Alltag der Menschen. Anfangs sprach der Maulwurf noch, später nicht mehr, damit er überall auf der Welt verstanden wird.
Im Norden Australiens macht sich Paula auf die Suche nach zwei ganz besonderen Tieren, dem Schnabeltier und dem Schnabeligel. Sie lebten schon zur Zeit der Dinosaurier, legen Eier wie die Reptilien, unsere Echsen also, säugen aber ihren Nachwuchs wie die Säugetiere. Der eine, der Schnabeligel, hat Stacheln wie unser Igel und ist Meister im Insekten-Fangen unter der Erde. Das schafft er nur mit einem langen, knöchernen Schnabel, an dem besondere Sensoren sitzen. Sie helfen ihm selbst die winzigsten Krabbler unter der Erde aufzuspüren. Auch das Schnabeltier hat Sinne, die wir nicht besitzen. Damit kann es mit geschlossenen Ohren und Augen unter Wasser auf die Jagd nach Krebsen und anderem Wassergetier gehen. Simon, ein Wildhüter, zeigt Paula wo die Schnabeltiere leben, was sie fressen, wie sie sich im Wasser zurecht finden. Margit, die Schnabeligelexpertin, zeigt Paula wo sich das witzige, eierlegende Säugetier mit den langen Stacheln am wohlsten fühlt: ganz nah an einem Termitenhaufen. Es ist eine Reise zu den ältesten und absonderlichsten Tiere Australiens.
Die tödliche Stille -
Betrübt über den Verlust der Igel, machen die Tiere einen Abstecher in appetitlich aussehende Kohlfelder. Doch die Blätter sind mit tödlichen Pestiziden bedeckt. Fuchs beschließt, nachts in einer nahegelegenen Stadt nach Essbarem zu suchen. Die nächtliche Expedition gerät zu einem Alptraum, als Fuchs und Füchsin von Hunden gejagt werden, und kaum dass Fuchs zu den anderen zurückgekehrt ist, werden die Tiere zwischen zwei Traktoren gefangen, die Pflanzenschutzmittel versprühen. Kaninchen gerät unter die Schadstoffdusche, überlebt aber zu seinem eigenen großen Erstaunen.
Die Autobahn -
Gerade als Kröte versprochen hat, dass es bis zum Weißhirschpark nicht mehr weit ist, stellt sich ihnen das furchtbarste aller Hindernisse in den Weg: eine starkbefahrene Autobahn. Und die Jagdgesellschaft macht ihnen den Rückzug unmöglich. Irgendwie werden sich die Tiere dem beängstigenden Verkehr stellen müssen. Pfeifer, der Reiher, trägt die kleineren Tiere, während die größeren durch die Lücken schlüpfen. Aber die Igel erstarren vor Angst, gerade auf der Fahrspur eines Schwerlastzuges. Für sie kommt jede Hilfe zu spät.
Harald, der Hase, fordert Albert, den schnellsten Igel der Welt, zu einem Wettrennen heraus. Falls Albert verliert, muss er Harald seinen schönen Gasthof geben. Albert ist verzweifelt, bis Yoyo und Doc Croc einen Trick finden, mit dem Albert doch noch das Rennen gewinnt. Jetzt sitzt Harald ganz schön in der Tinte.
IM RAUSCH DER SINNE...Alkohol und Drogen: Selbst die Tiere können ihre Pfoten nicht davon lassen. Diese Episode zeigt die seltsamsten Verhaltensweisen, wenn Tiere berauscht sind: Katzen, die nach dem Verzehr ihrer Lieblingskräuter ausflippen, Affen, die nach Cocktailgenuss von der Bank fallen und betrunkene Bienen, die gegen die Wand fliegen. Doch meist setzen die Tiere die Drogen sinnvoll ein: So nutzen beispielsweise Igel das Gift von Zigarettenstummeln, um sich vor Parasiten zu schützen.