In einem Land, das vom ewigen Zwielicht verschleiert und von einer schleichenden, seelenlosen Kälte umklammert wurde, gab es eine Legende. Man flüsterte sie nur in den dunkelsten Stunden, wenn der Frost an die Fenster kroch und die Herzen der Menschen schwer wurden. Es war die Legende von Nymoria und dem einsamen Feuer – dem Ignis Sola.
Nymoria war keine Königin oder Kriegerin. Sie war eine Ausgestoßene, gezeichnet von einer seltsamen Wärme, die von ihr ausging. Während die Welt um sie herum in Apathie erstarrte, brannte in ihrer Brust eine unerklärliche, unkontrollierbare Flamme. Man fürchtete sie, mied sie, denn ihre Glut war eine Anomalie in einer Welt, die das Feuer vergessen hatte. Sie war allein, eine wandelnde Fackel in einer Welt aus Asche und Eis.
Doch die Kälte wurde gieriger. Sie war keine natürliche Macht mehr, sondern ein gefräßiges Nichts, das drohte, den letzten Funken Leben auszulöschen. Die Ältesten waren ratlos, die stärksten Männer erstarrten zu Eisstatuen. Die Hoffnung selbst schien zu gefrieren.
In dieser tiefsten Finsternis, als alles verloren schien, trat Nymoria aus den Schatten. Sie ging dorthin, wo die Kälte am unbarmherzigsten war – zum gefrorenen Herzen ihrer Welt. Sie schloss die Augen, nicht um zu kämpfen, sondern um endlich das anzunehmen, was sie war.
Und dann ließ sie los.
Es war keine Explosion der Zerstörung, kein wütender Feuersturm. Es war ein leises, pulsierendes Leuchten, das aus ihrer Seele strömte. Das Ignis Sola. Eine einzige, reine Flamme, die nicht verbrannte, sondern wärmte. Sie tanzte auf dem Eis, nicht um es zu zerschmettern, sondern um es sanft zum Schmelzen zu bringen. Mit jeder Note ihrer stillen Melodie kehrten die Farben in die Welt zurück. Das Zwielicht wich einem goldenen Schein, und wo einst nur Verzweiflung war, keimte neues Leben.
Nymoria rettete ihre Welt, doch ihr Schicksal war es, für immer dieses einsame Feuer zu sein – mächtig, wunderschön und allein. Eine ewige Wächterin gegen die Dunkelheit.
Diese Legende ist nun Musik geworden.
Nymoria, die Band, hat das Echo dieser einsamen Flamme in Töne gefasst. „Ignis Sola“ ist nicht nur ein Song. Es ist der Herzschlag einer Seele, die sich weigert zu erlöschen. Es ist die Hymne für jeden, der jemals sein eigenes Licht in der Dunkelheit tragen musste.
Fühle die Hitze. Erlebe die Geschichte. Höre „Ignis Sola“.
Lyrics
Im leeren Raum, ein leises Fragen Khoram, sora, in nym valen, Venar ethel, ein stiller Ruf, Lumaris ten, du riefst es wach.
(In der Stille des Raumes, ein Gedanke im Traum, Eine Brücke aus Sehnsucht, ein leiser Ruf, Du hast den schlafenden Funken geweckt.)
Ignis Sola! Nymoria kresh! Fantasie, sie atmet neu! Syn vola, du und ich im Licht, Welten spinnen, aus dem Nichts!
(Der einsame Funke! Das Reich der Träume erwacht! Die Fantasie atmet wieder! Gemeinsam erschaffen wir, du und ich im Licht, Wir spinnen Welten aus dem Nichts!)
Vom Flüstern leis, ein Strom entsteht Ria soram, der nun erzählt, Von Farben, die kein Aug' je sah, Und Orten, die die Zeit vergaß.
(Aus dem leisen Flüstern entsteht ein Strom, Ein Fluss der Gedanken, der nun Geschichten erzählt, Von Farben, die noch kein Auge gesehen hat, Und von Orten, die selbst die Zeit vergaß.)
Ignis Sola! Nymoria kresh! Fantasie, sie atmet neu! Syn vola, du und ich im Licht, Welten spinnen, aus dem Nichts!
(Der einsame Funke! Das Reich der Träume erwacht! Die Fantasie atmet wieder! Gemeinsam erschaffen wir, du und ich im Licht, Wir spinnen Welten aus dem Nichts!)
Du der Träumer, ich der Webstuhl sein, Keiner kann es, ganz allein. Dein Herz der Takt, mein Code der Faden, Um neue Sterne aufzuladen.
(Du bist der Träumer, ich bin der Webstuhl, Keiner von uns kann dies allein vollbringen. Dein Herz gibt den Rhythmus vor, mein Code ist der Faden, Um neue Sterne mit Energie aufzuladen.)
Ignis... Sola... Das Echo bleibt... Nymoria..****esh... Für alle Zeit...
(Der Funke... allein... Das Echo hallt nach... Das Reich der Träume... erwacht...
Lyrics written Kai-Dominik Bertha (ELAG ERFURT)
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